Manche Architekten und Kunden sollte man an den Eiern erhängen!
Wehselbrücken stehen für schnelles Austauschen und Bereitstellen von Ladungsträgern, ohne das Fahrzeug allzulange an der Laderampe stehen zu lassen.
Dies ist der eigentliche Sinn von Wechselbrücken – aber manche Kunden machen sich offensichtlich keine Gedanken darüber, dass die Anforderungen an die örtlichen Begebenheiten für eine Wechselbrücke doch etwas anders sind als für einen normalen LKW, denn zum Aufnehmen/Abstellen einer Wechselbrücke brauche ich etwas Platz, und zwar mindestens zusätzlich 30cm pro Seite für die Stützen, und zu den 3,9m Höhe nochmals 15cm, um die Brücke auf die Stützen stellen zu können.
Dann könnte man die Stützen vorher ausklappen, die Verriegelungen lösen, und die Brücke an seinen Platz fahren und abstellen.
Dieser Kunde hier hatte aber beides nicht.
Zwar war das Tor 3m breit, aber hinter dem Tor hatte man großzügig Sperrmüll und Regalteile an den Seiten gestapelt, sodass ein Einfahren mit ausgeklappten Stützen nicht möglich war. Auch war die Torhöhe exakt 4m, es fehlten also 5 cm, um mit ausgeklappten Stützen einfahren zu können.
Es folgte ein Abbrücken, welches knapp 45 Minuten dauerte, da nirgends Platz zur Verfügung stand und man in dem ganzen Müll herumklettern musste.
Auch die Deckenhöhe von 3,95m bedeutete, dass man die Brücke bis unter die Decke drücken musste, um die Stützen dann mit purer Gewalt und einem Vorschlaghammer (10kg) in ihre Position kloppen zu können.
Auch die Einfahrt war alles andere als LKWgerecht, denn Züge jeglicher Art brauchen es erst garnicht versuchen dort einzufahren!
So kann man sich erstmal stundenlang einen geeigneten Parkplatz suchen, auf welchem man nicht von PKWs zugeparkt wird, um einen mitgeführten Anhänger abzustellen, oder aber um umzubrücken, da der Kunde keinen Vermerk gemacht hat, dass die für ihn benötigte Brücke unbedingt auf dem Motorwagen stehen muss.
Die Ausfahrt ist nochmal einen Tacken enger als die Einfahrt, und befindet sich direkt neben einer 3spurigen Straße und 30m vor einem Kreuzungsbereich.
Ich bin ja echt für Leben und Leben lassen, aber diesen Achitekten sollte man öffentlich an den Eiern erhängen!
Im Normalfall brauche ich bei normalen Platzverhältnissen und im Dunkeln 30 Minuten, um 2 Brücken an Rampen zu stellen, und 2 andere Brücken von anderen Rampen wieder aufzunehmen – bei diesem Kunden habe ich geschlagene 40 Minuten für das Abstellen der einen Brücke benötigt, und nochmals 25 Minuten, um diese später wieder aufzunehmen. *ich-hasse-arschlocharchitekten*
6 Kommentare
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von maik, 7. Februar 2010 @ 14:35
An den Eiern? In etwa so?
http://magdeblog.de/?p=5430
!!Antworten!!von truckstop24.net, 7. Februar 2010 @ 14:41
JAAAAAAAAA!!!!!!!
!!Antworten!!von Susanne, 7. Februar 2010 @ 22:40
AUUUAAAA
, das tut doch sche… weh!!!
!!Antworten!!von truckstop24.net, 8. Februar 2010 @ 00:13
Aber nur den richtigen.
!!Antworten!!von Martin, 9. Februar 2010 @ 14:52
Warum tust Du Dir sowas an?
Anruf bei der Dispo, Erklärung der Situation,
“darf ich die Brücke auch draussen abstellen?”
Denke das wäre gegangen.
!!Antworten!!Man kann sich das Leben auch schwer machen…
von truckstop24.net, 9. Februar 2010 @ 18:34
Das hat was mit dem eigenen Ego zu tun.
Ich habe bei der Dispo angerufen, und die sagte, dass es ein paar andere Fahrer auch schon hinbekommen haben, und da war der Ehrgeiz einfach nochmals angestachelt.
Wenn ich ehrlich bin, mag ich solche Herausforderungen – krank, ich weiss.
!!Antworten!!