Wartung eines vServer: Windows vs. Ubuntu
So, der vServer ist nun weitestgehend konfiguriert und tut es soweit auch recht stabil……vor allem aber flott.
So sollte es ja auch sein!
Da es sich um einen vServer handelt, man also den Server selbst konfiguriert (bei netcup total easy gelöst durch die freie Auswahl von 20 (!!!) verschiedenen Images), braucht man unter Windows ein Tool dafür.
Die meisten nutzen hierfür “Putty” – so auch ich (s. nebenstehende Grafik).
Putty ist an sich ein kleines Tool, welches jedoch viele Möglichkeiten bietet. Wer aber ein eingefleischter Windowsuser ist und keine Linuxerkenntnisse hat, stößt verdammt schnell an seine Grenzen!
Putty ist ein reines Terminalfenster, ein sog. Bash, also nix klicky klacky Windoof like!
Man sollte also die grundlegenden Kommandos kennen – auch die Speicherorte der verschiedenen Programme, die Funktion des AdminPanels, sowie die Einsicht, dass bei Änderungen meist “nur” der Apache neu gestartet werden muss, sollte bekannt sein.
Unter Linux, speziell Ubuntu sieht das alles viiiiieeeeel leichter aus!
Zum einen braucht man nicht ein zusätzliches Tool installieren, welches die Platte sinnlos verschmutzt, und zum anderen setze ich jedem Ubuntuuser voraus, dass er sich bereits “etwas” mit dem System auskennt.
So öffnet man unter Ubuntu beispielsweise unter “Orte/Verbindung zum Server” direkt eine grafische Shell zu seinem vServer, in welcher man dann ironischerweise klicky klacky klicken kann!
So ist es dann schön übersichtlich zu Handeln, auch findet man wesentlich schneller zu seinen Dateien.
Wenn man z.B. erstmal einige Config-Dateien öffnen muss, um den Speicherort spezieller Nutzerdateien zu finden, welche für einen vHost (virtuellen Host) nötig sind, hängt man sehr schnell nicht mehr vor dem praktischen Laptop (mit dem doofen Putty), sondern vor dem längst vernachlässigtem Desktop-PC, welcher seinerzeit selbst mal als Homeserver diente, und tingelt sich mit dem Programm GEdit durch die Verzeichnisse.
Auch hat es unter Ubuntu den Vorteil, dass man Konfigurationen mittels Drag & Drop fluchs hin und her schieben kann – mit Putty ein absolutes Unding.
Naja, manchmal hat es eben doch Vorteile, sich etwas durchzufriemeln.
Nachdem ich dann für WordPress erstmal sämtliche PHP-Werte hochgeschraubt hatte (WordPress frisst den Speicher nahezu), lief auch der Import der Datenbank reibungsfrei.
Als ich dann diese Bilder hochschieben wollte, stellte ich fest, dass standardmäßig kein Upload-Temp-Ordner definiert ist – also flux nochmal rein in die php.ini und ein “upload_tmp_dir = /tmp/” hinzugefügt – schon klappt auch der Upload.
So, ich denke mal, dass ich die nächsten tage definitiv noch ein paar kleinere Macken finden werde, welche ich selbstverständlich hier erläutern werde.
Und nun……guts Nächtle…
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