Über die Sinnlosigkeit der Kommunikationsversuche mit der Stadtverwaltung Strausberg
Heute geht es mal wieder, das Thema ist auch einfach ein Dauerbrenner, um die Stadtverwaltung Strausberg und die dortige Nichtbereitschaft, vom eigenen Kurs auch nur ansatzweise abzurücken.
Es geht um die ständige Abzocke der Anwohner, um Arschkriecherei im Bezug auf den Strausberger Gewerbeverein Altstadt e.V., und natürlich darum, dass man von der Stadt für blöde verkauft wird!
Hier hatte ich bereits erwähnt, dass ich eine Beschwerde an den Bürgermeister Hans-Peter Thierfeld geschickt habe.
Mit dieser Beschwerde habe ich das Ticket, welches einem die Politessen (und neuerdings auch eine männlichen Zettelpuppe) an den Scheibenwischer stecken und einem dabei jedesmal hübsche Kratzer in den Lack zaubern, zurück geschickt.
Zwischenzeitlich bekam ich nebenstehendes Ticket schriftlich zugesandt – also keine Spur von ernsthafter Auseinandersetzung mit meiner Beschwerde/meinem Widerspruch!
Wozu auch, ist doch nur so ein dämlicher Querulant, der in der Altstadt wohnt. Da muss man ja nicht drauf eingehen.
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nichts anderes von dieser unfähigen, korrupten und hochverschuldeten Stadtverwaltung erwartet, welche einen Bürgermeister an der Spitze hat, der außer große Sprüche nichts zu bieten hat!
Da die Stadtverwaltung ja mittlerweile im web1.2 angekommen ist und auf jedem Schreiben eMail-Adressen angibt, fasste ich meinen erneuten Widerspruch per eMail – spart ja schließlich Zeit und Kosten, außerdem landet das ganze dann gleich an der richtigen Stelle und geht nicht erst durch einen Postverteiler.
Naja, zwischenzeitlich kam dann irgendwann mal (1 Monat später) eine Zwischenmitteilung, dass mein Schreiben an den Fachbereich Stadtplanung und Bautechnik weitergereicht wurde – keine Info darüber, was nun mit den Knöllchen passiert. Dafür flatterte aber nun ein Bußgeld ins Haus, eben wegen vorgenanntem Knöllchen.
Bußgeldbescheid??? Hallo? Wozu setzt man sich mit diesem Müll eigentlich auseinander und schreibt einen Widerspruch, wenn dieser noch nichteinmal beachtet wird?
Ausserdem stand in meinem ersten Beschwerdeschreiben lang, breit und dreckig, warum ich gegen dieses Knöllchen bin!
Bekommen die Leute in der Stadtverwaltung überhaupt noch etwas mit von der Realität???
Da ich ja noch immer auf eine Antwort des Fachbereiches Stadtplanung und Bauentwicklung wartete, hielt ich erstmal die Füße still.
Irgendwo hatte ich ja doch noch Hoffnung, dass in diesem Schuppen zumindest noch eine Person etwas Grips zwischen den Ohren hat.
Naja, mit der Hoffnung ist das so eine Sache, genau wie mit dem Grips:


Dieses Schreiben, welches 3 Monate nach der Beschwerde ankam (!), setzt der Ignoranz der Stadtverwaltung das absolute Häubchen auf!
“Die während der Abschaltung bestehende Parkscheibenregelung ließ (durch das vielfach praktizierte Nachstellen der Parkscheibe) Raum für die Dauerbelegung der Stellplätze, was sich nachteilig für die Nutzung der Stellplätze auswirkte.”
Ich kann mich noch daran erinnern, dass hier der Strausberger Gewerbeverein der treibende Kern war, “weil ja Kunden ausbleiben”! Echt spitze diese Argumentation! Von den Anwohnern hat sich seinerzeit niemand darüber beschwert, warum auch, war es ja eine Lösung, welche ausnahmsweise mal den Anwohnern zugute kam. Aber wenn da ein Gewerbeverein anfängt zu jammern, muss man natürlich schnellstmöglich zurückrudern.
“Zudem besteht die Möglichkeit 24 Stunden und egal ob Sonn- oder Feiertag ein Ticket an den Parkscheinautomaten zu lösen, sodass eine Gültigkeit des Tickets ab dem nächst folgenden gebührenpflichtigen Tag ausgewiesen wird und der morgentliche Gang zum Parkscheinautomaten erspart bleibt.”
AM ARSCH! Ab 18:00 Uhr leuchtet ein hübsches, rotes Lämpchen, und der Münzeinwurfschlitz wird mechanisch blockiert.
Ausserhalb der gebührenpflichtigen Zeiten ist ein Lösen des Tickets nicht möglich. Wenn das funktionieren würde, hätte ich nicht an jedem WE, an welchem ich nach der Ferntour nachts zuhause angekommen wäre, ein Knöllchen bekommen!
“Eine andere Variante besteht in der Ausgabe von Parkausweisen, so wie auch Ihrerseits vorgeschlagen. Dies wäre prinzipiell möglich, löst aber das Problem nicht, da speziell im Bereich der Innenstadt objektiv kein ausreichender öffentlicher Parkraum zur Verfügung steht.”
Also, zum einen habe ich den Parkausweis nicht vorgeschlagen, sondern gefordert. Demzufolge erwarte ich keine Information, sondern eine Zusage/Ablehnung, und zwar detailiert begründet! Zum anderen sind durch die Parkplätze “Müncheberger Str.”, “Jungfernstr.” und “Wriezener Str.” mehr als nur genug Parkplätze für BESUCHER der Altstadt vorhanden! Zum anderen entspricht diese idiotische Begründung exakt der, welche man immer und immer wieder von den Gewerbetreibenden der Altstadt hört, welche ihre Kunden direkt vor dem Laden parken lassen wollen.
Aber den aufschlussreichsten Absatz hat die die Stadtverwaltung in diesem Schreiben für den Schluss aufbewahrt.
In diesem wird sehr deutlich, dass einem der LKW-Verkehr absolut egal ist, dass man diesen lediglich auf Be- und Entladetätigkeiten beschränkt und man keinen Gedanken daran verschwendet, dass dieser eben nicht nur DURCH Strausberg fährt, sondern auch IN Strausberg stehen MUSS!
“Bezüglich des Parkens von LKW muss ich Ihnen mitteilen, dass es die Möglichkeiten der Stadt übersteigt, Flächen für das Parken von Firmen-LKW zur Verfügung zu stellen.”
Bei diesem Satz bekam ich echte Hassanfälle, weil ich weiß, dass das nicht stimmt! Denn:
In der Straße “Buchhorst” befindet sich eine Parkfläche, welche durch Zusatzzeichen explizit nur für Busse angedacht ist. Diese Stellfläche steht IMMER leer. Würde man auch LKW dort das Parken erlauben und die Fläche von der Einfahrt des dortigen Parkplatzes bis zum Blumenkübel erweitern, könnten dort locker 2 Gliederzüge parken.
In der August-Bebel-Str, beginnend ab den Parkplatz Fichteplatz bis zur Einmündung Kopernikusstr. wurden plötzlich Parkmarkierungen auf die Straße gemalt, in welchen ein LKW nicht mehr parken kann – bis zu diesem Zeitpunkt standen dort regelmäßig über das Wochenende 1 bis 2 LKW´s.
In der Hegermühlenstraße sind ab Elisabethstr. bis kurz vor der Schule ausreichend Parkflächen markiert – diese sind jedoch durch Zusatzzeichen nur für PKW, obwohl dort ohne Probleme mehrere LKW parken könnten, ohne den Verkehr zu behindern. Auch sind diese Parkflächen IMMER durch weniger als 5 PKW belegt, sodass dort Parkflächen reserviert und somit ungenutzt bleiben.
“Gern bin ich Ihnen bei der Vermittlung und Suche einer Abstellmöglichkeit behilflich. So besteht die Möglichkeit einer Stellplatzanmietung z.B. auf dem Gelände des Autohauses Weibacher in der E.-Thälmann-Str. oder es stehen ggf. noch Flächen auf den ehemaligen Bundeswehrliegenschaften Prötzeler Chaussee/ Am Flugplatz bzw. Mühlenweg zur Verfügung, wo bereits andere Unternehmer Abstellmöglichkeiten für Ihre LKW gefunden haben.”
Alles klar, soweit kommt es noch, dass ich als angestellter LKW-Fahrer einen Parkplatz anmiete, den ich nur alle 2 bis 3 Wochen für max. 1,5 Tage nutzen kann! Hallo? Geht´s noch?
Hinzu kommt, dass beide Möglichkeiten praktisch ungeeignet, sprich fürn Arsch sind, denn zum einen ist so ein LKW größtenteils beladen (auf ruhigen, nicht einsehbaren Flächen klaut es sich besonders gerne), und zum anderen kosten diese ein Schweinevermögen, welches ich als Fahrer zu zahlen habe. Außerdem:
Wenn ich mit meinem PKW zur Arbeit fahre und mit dem LKW zurückkehre, habe ich logischerweise mein Auto NICHT in der Nähe!
Mal davon abgesehen, dass Ankunft meist nachts ist und dann keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren, würden die sich bedanken, wenn ich mit meinem halben LKW-Stand die Tram blockieren würde!
Ach Du schönes Strausberg. Du bist so SCHEIßE mit all Deinen hässlichen Seiten, korrupten Bullen/Staatsanwälten und Richtern, der lernunfähigen und mafiös strukturierten Stadtverwaltung, der menschenverachtenden Arbeitslosenpolitik, der zahlreichen gehobenen Wohnlagen und überteuerten Mietspiegel.
Bietest doch ein Eldorado für den Gewerbeverein, stärkst ihm den Rücken und kriechst diesem sogar noch in den Arsch.
Nimmst so viel Rücksicht auf deine Anwohner, Besucher und Gäste.
Hast für jeden Alki noch einen Tropfen Suff parat.
Bietest der Jugend genügend Gründe, um orientierungslos und randalierend durch die Straßen zu ziehen.
Strausberg, du grüne Stadt am See – ich kotze gleich!
NACHTRAG:
Gerade eben wollte ich u.a. nochmal ein paar “Beweisfotos” von dem Ticketautomaten machen – offensichtlich hat die Stadtverwaltung Strausberg nun tatsächlich die Automaten so umgestellt, dass man ausserhalb der ticketpflichtigen Zeit Parktickets lösen kann.
Dann wollte ich den Parkstreifen in der Hegermühlenstr. mit den Zusatzschild fotografieren, auf welchem ich noch vor 7 Wochen den LKW trotz Verbotsschild abgestellt habe – auch dieses Zusatzzeichen wurde zwischenzeitlich entfernt.
Einerseits ist es ja löblich, dass meine mittlerweile mehrfachen Beschwerden endlich mal teilweise zum Erfolg führen, das ganze dann aber so zu verkaufen, als wäre das schon immer so gewesen, ist obendrein auch noch kackfrech! Bzzgl. des Ticketspenders: Wenn das denn schon immer so gewesen wäre frage ich mich, warum ich das Teil beim letzten Mal fast aus Wut zerlegt hätte????? Einbildung? Ganz bestimmt nicht!
Verlogen, scheinheilig, berechnend, betrügerisch veranlagt – das ist die Strausberger Stadtverwaltung!
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